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Mehr zur Pelletheizung
Das Gebäude in Hüttlingen wurde zuvor über einen Buderus-Ölheizkessel mit Wärme versorgt. Zur Anlage gehörten ein großer Heizöltank in einem separaten Kellerraum sowie eine bereits vorhandene Solarthermieanlage. Mit dem Heizöl war die Wärmeversorgung an einen fossilen, endlichen Energieträger und die Schwankungen des Ölmarkts gebunden. Seine Verbrennung setzt zusätzliches fossiles CO₂ frei. Auch die Lagerung brachte eigene Anforderungen mit sich: Der Tank beanspruchte Platz und musste dauerhaft dicht sein, um Boden und Wasser vor austretendem Öl zu schützen.Für die Umstellung bot der bisherige Tankraum eine passende Grundlage. Nach dem Rückbau konnte er als Pelletlager weitergenutzt werden. Der Heizraum nahm den neuen Kessel und den Pufferspeicher auf; die vorhandene Wärmeverteilung wurde in das Konzept eingebunden. Mit Holzpellets nutzt die neue Heizung einen nachwachsenden Brennstoff und kommt ohne Heizöl aus. Die automatische Förderung erleichtert den Alltag, während die bestehende Solartechnik weiterhin Wärme beisteuert. So verbindet die Modernisierung die Nutzung vorhandener Räume und Anlagenteile mit dem Wechsel zu einer erneuerbaren Wärmequelle.
Was kostet eine Pelletheizung?