Austausch einer Ölheizung in Hüttlingen durch eine KWB Easyfire Pelletheizung

Seibold ersetzt in Hüttlingen eine Ölheizung durch eine KWB Easyfire mit automatischer Pelletförderung, Wärmespeicher und Solaranbindung.

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Welche Arbeiten haben wir durchgeführt?

Moderne Pelletheizung mit automatischer Förderung, Wärmespeicher und Einbindung der Solarthermie

In Hüttlingen haben wir eine bestehende Ölheizung durch eine KWB Easyfire II Pelletheizung mit 22 kW Leistung ersetzt. Den alten Heizkessel demontierten wir; die Reinigung und Entsorgung der Öltankanlage erfolgte durch einen spezialisierten Partnerbetrieb. Am bisherigen Tankstandort entstand in Zusammenarbeit mit einem Zimmerer ein Pelletlager in Holzständerbauweise. Ein Rührwerk und die automatische Saugförderung transportieren den Brennstoff vom Lager zum Kessel. Die Befüllanschlüsse sind über den Lichtschacht zugänglich.

Ergänzt wird die Anlage durch einen 800-Liter-Schichtpufferspeicher mit Frischwassermodul, das Trinkwasser bedarfsgerecht im Durchfluss erwärmt. Auch die vorhandene Solarthermie wurde in das neue System eingebunden. Wir passten die Rohrleitungen an, installierten die Heizkreisstation und dämmten die erforderlichen Leitungen. Der hydraulische Abgleich und aufbereitetes Heizungswasser ergänzten die Arbeiten für einen abgestimmten Betrieb. Zusätzlich erhielt die Trinkwasserinstallation eine Enthärtungsanlage und einen neuen Rückspülfilter. So entstand eine umfassend modernisierte Haustechnik mit automatischer Pelletversorgung und komfortabler Warmwasserbereitung.

Mehr zur Pelletheizung

Welche war die Ausgangslage beim Kunden?

Vom Heizöl zu Holzpellets: Vorhandene Kellerräume und Solartechnik als Basis für die Modernisierung

Das Gebäude in Hüttlingen wurde zuvor über einen Buderus-Ölheizkessel mit Wärme versorgt. Zur Anlage gehörten ein großer Heizöltank in einem separaten Kellerraum sowie eine bereits vorhandene Solarthermieanlage. Mit dem Heizöl war die Wärmeversorgung an einen fossilen, endlichen Energieträger und die Schwankungen des Ölmarkts gebunden. Seine Verbrennung setzt zusätzliches fossiles CO₂ frei. Auch die Lagerung brachte eigene Anforderungen mit sich: Der Tank beanspruchte Platz und musste dauerhaft dicht sein, um Boden und Wasser vor austretendem Öl zu schützen.Für die Umstellung bot der bisherige Tankraum eine passende Grundlage. Nach dem Rückbau konnte er als Pelletlager weitergenutzt werden. Der Heizraum nahm den neuen Kessel und den Pufferspeicher auf; die vorhandene Wärmeverteilung wurde in das Konzept eingebunden. Mit Holzpellets nutzt die neue Heizung einen nachwachsenden Brennstoff und kommt ohne Heizöl aus. Die automatische Förderung erleichtert den Alltag, während die bestehende Solartechnik weiterhin Wärme beisteuert. So verbindet die Modernisierung die Nutzung vorhandener Räume und Anlagenteile mit dem Wechsel zu einer erneuerbaren Wärmequelle.

Was kostet eine Pelletheizung?